Ausbildungssicherung trotz Corona

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Die Unternehmen stehen mehrheitlich zu Ihrer Ausbildung – trotz Corona und damit verbundener wirtschaftlicher Verwerfungen.

In der Folge kann man im Maschinenbau nach wie vor von einem Bewerbermarkt sprechen. Ein wichtiges Indiz hierfür: Zum Ende des Ausbildungsjahres sind immerhin 7.300 Ausbildungsplätze in der Branche bundesweit unbesetzt geblieben.

Neben dieser Erkenntnis war es vor allem die aktuelle Ausbildungssituation in den Betrieben, die am 2. März 2021 im vierten Web-Austausch für Ausbildungsverantwortliche seit Beginn der Corona-Krise in den Fokus rückte. Um künftige Bewerberinnen und Bewerber für einen Ausbildungsplatz im Unternehmen zu begeistern, können Praktikumsplätze ein wichtiger Stellhebel sein. Aufgrund der Pandemie und damit verbundender Vorsichtsmaßnahmen ist dieses Instrument in den meisten Betrieben jedoch nach wie vor ausgesetzt. Über virtuelle Rundgänge durch die Ausbildungswerkstatt könne dennoch auch in diesen Zeiten eine gewisse Aussenwirkung erzielt werden, waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig. Auch eine Möglichkeit: kleine Techikprojekte entwickeln, die sich die Schülerinnen und Schüler in den Unternehmen abholen können. So lässt sich ein Kontakt zwischen Schulen und Betrieben herstellen, der die Präsenz-Praktika zumindest ein Stück weit ersetzt.

Viele Unternehmen kämpfen zudem damit, dass die Theoriebeschulung in den Berufsschulen pandemiebedingt temporär ausgesetzt war und den Auszubildenden zumindest teilweise Lernstoff fehlt. Hier wünschen sich die Betriebe eine bessere Sichtbarkeit dieser Problematik auf politischer Ebene und individuelle Lösungsansätze an den Schulen, die in künftigen Situationen Abhilfe schaffen können.